Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) enthält neue Vorschriften für die Verarbeitung personenbezogener Daten in Europa. Dies betrifft alle, die Daten erheben, verarbeiten und speichern, also auch die Arbeit mit FAPO4. Doch was genau bedeutet das jetzt?

Bildquelle: Pixabay - Mohamed Hassan unter Verwendung von Creative Commons (CC0)
Bildquelle: Pixabay – Mohamed Hassan unter Verwendung von Creative Commons (CC0)

Schon immer wurden in FAPO Daten erhoben und gespeichert. Zum Einen wurden solche Daten erhoben, die für die administrativen Vorgänge innerhalb der Ausbildung erforderlich waren und sind, zum Anderen werden Daten erfasst um die Funktionalität von FAPO zu gewährleisten und zu verbessern.

Innerhalb von FAPO4 werden nur Daten von BOS-Organisationen und deren Mitgliedern erfasst. Dazu gibt es schon länger länderspezifisch spezielle Regelungen. Siehe zum Beispiel das Sächsisches Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) , wo im §72 feste Regeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten angegeben sind.
Darüber hinaus werden zeitlich begrenzte Daten erfasst. Diese zeitlich begrenzte Speicherung dient zur Erstellung von Logfiles. Jedoch auch über das Kontaktformular werden Daten erfasst und zeitweise automatisch gespeichert um deren Verarbeitung zu ermöglichen. Grundsätzlich haben wir uns schon Jahre vor der DSGVO an die Vorgaben gehalten, die jetzt erst aktiv werden. So wurden zu keinem Zeitpunkt Daten erhoben, die nicht unter Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO fallen.

Da FAPO zur Verarbeitung und für dessen Funktionalität personenbezogene Daten von ausschließlich BOS-Mitgliedern verwendet und diese im Rahmen der Aus- und Fortbildung eine enge Bindung innerhalb der BOS-Behörden von Natur aus haben, muss eine Einwilligung nicht gesondert getätigt werden.
Jedoch kann das zuständige Landratsamt gern Auskunft nach DSGVO erteilen.